Mittwoch, 21. Mai 2008
Ungefähr(lich)e Pläne
Mittwoch, 30. April 2008
Panama zum Zweiten
Panama und ich
Panama selbst hat sich seit meinem letzten Besuch im Dezember nicht gross verändert, überall wird noch immer fleissig gebaut, die Leute laufen fluchend durch die Strassen, Abfall liegt einfach so herum, fortwährend wird irgendwo gehupt und dennoch sieht das Gesamtbild grossartig aus.
Iglesia del Carmen
Alejandra und ich
Andrea's Bein Version 2.0
Octavio
Man muss für eine gute Shisha nicht unbedingt nach Teheran
Was gibt es sonst noch zu erzählen? Am vorletzten Tag meines Aufenthaltes gingen Alejandra, eine Freundin von ihr und ich in eine ziemlich stylische Bar, wo irgend so ein Event stattfinden würde. Irgendwie sind wir hineingekommen, obwohl wir "nicht auf der Liste" standen. Einmal drinnen, haben wir schnell festgestellt, dass heute alle Getränke gratis sind, man musste nur etwas verloren irgendwo hinschauen, schon bekam man ein Bier in die Hand gedrückt. Der Grund, warum nichts bezahlt werden musste war, dass etwas später Zeta Bosio, Bassist der nun wiedervereinigten New Wave Band Soda Stereo (bei uns kennt die wahrscheinlich niemand, hier sind sie jedoch extrem berühmt) eine Interview-Stunde gab. Für mich persönlich war das nicht so etwas weltbewegendes, aber Alejandra und ihre Freundin sind fast ausgeflippt. Als wir dann aber mit gerade mal fünf anderen Glückspilzen Zutritt zu einem Balkon in der Bar erhalten haben (ohne vorher zu wissen was dort war), wo wir danach mit Zeta Bosio und noch einer anderen (scheinbar in Panama auch ziemlich berühmten) Band in grossen Mengen von den Gratisgetränken profitierten, fand ich das schon auch ziemlich witzig. Meine Freunde in Costa Rica konnten es fast nicht glauben, als ich es ihnen erzählte.
Alejandra und Zeta Bosio
Hmm, etwas fehlt noch in meinem Bericht. Ach ja, da war ja noch dieser Schwede...
Montag, 7. April 2008
Was ich beim Warten auf den Panama-Bus so gedenkt habe...
Dienstag, 25. März 2008
Es geht voran...
Wenn wir gerade beim Thema halb-illegal sind, ich persönlich bin im Moment irgendwie auch in diese Sparte gerutscht, die drei Monate welche ich mich offiziell in Costa Rica aufhalten dürfte, habe ich nun schon um beinahe zwei Wochen überschritten. Dies ist grundsätzlich nicht wirklich ein Problem, allerdings ist es besser, wenn ich das Land für 72 Stunden verlasse und dann zurückkomme. Ich hätte auch die Möglichkeit, an Bekannte von Bekannten etwas Geld zu zahlen, die dann aus einem Tag drei machen können, ihr wisst schon wie ich meine, aber da mich Octavio eingeladen hat, nächsten Samstag nach Panama an ein Konzert von "Calle 13" zu kommen, werde ich den etwas legaleren Weg nehmen.
Um aufs Tanzen zu sprechen zu kommen; eigentlich war mir dies nie so ganz geheuer, aber irgendwie hat es mich dann doch gereizt, es zu lernen; zumal hier bei jeder Gelegenheit immer alle tanzen, an Dorffesten, Geburtstagen, weil sie ein spezielles Lied hören oder einfach nur weil sie betrunken sind. Nachdem die ersten Versuche, einfach mal so mitzutanzen, nicht wirklich gelungen sind, habe ich mich überreden lassen, es mit einer Tanzschule zu versuchen. Diese kostet knapp 10 Franken pro Monat und bietet vier mal pro Woche eine Stunde, in der man alles von Salsa über Merengue bis zu Cumbia lernen kann. Irgendwie scheine ich jedoch nicht mit übermässigem Talent gesegnet zu sein, zudem sind die anderen Schüler schon ziemlich fortgeschritten und der Lehrer scheint ein ziemlicher Narzisst zu sein; es ist ihm vor allem wichtig, dass er gut tanzt; und so bewegt er sich meistens mit der doppelten Geschwindigkeit wie seine Schüler. Aber so schlimm ist das nicht, auf jeden Fall gibt es hier genügend Möglichkeiten zum Üben und schliesslich ist ja der Weg das Ziel.
Auch sonst gab's viel zu feiern, in der sogenannte "Semana Santa", der Woche vor Ostern, in welcher die meisten meiner Kumpanen Ferien hatten, habe ich mich, im Gegensatz zu einigen anderen, nicht wirklich religiös verhalten.
Einige andere
Ich habe diese Woche aber sehr genossen, unter anderem enthielt sie mehrere Fahrradausflüge, einen Trip an den Strand, diverse Schwimmbad-Besuche (inklusive Übernachtung) und natürlich unzählige Fiestas. Das mit den Fiestas wurde gegen Ende der Woche etwas erschwert, da von Donnerstag bis Sonntag kein Alkohol verkauft werden durfte. Dies bedeutet natürlich nicht, dass nicht getrunken wird. Der schlaue Tico deckt sich einfach rechtzeitig mit genügend Guaro ein, so dass er die Trockenzeit sicher übersteht; und der noch Schlauere verkauft einen Teil seines Vorrates zu horrenden Preisen an all die weiter, welche es verhängt haben, Vorkehrungen zu treffen (Leute wie du und ich).
Auf dem "Puente de Rio Grande" - Bild von einem sonntäglichen Fahrradausflug (Fahrrad ist nicht im Bild)
An dieser Stelle möchte ich mich noch bei Gotte bedanken, welche mir genügend Schokolade geschickt hat, um mindestens vier Ostern zu überleben. Ein grosser Teil davon habe ich dann jedoch verschenkt, beziehungsweise im Garten versteckt, wo die Kleinen dann danach suchen durften.
Auf der Suche nach Eiern
So. Das war's wieder von den Costa Rica Nachrichten. Und wenn du noch mehr lesen willst Alter, schau einfach wieder rein wenn es heisst: Pura Vida!
Montag, 17. März 2008
Vacaciones de las vacaciones
Gotte und Mama kommen vom Ausgang nach Hause
Tolle Karte! Legen wir die erstmal weg - hierhin- so!
Am Nachmitag des 16. Februar begab ich mich, noch ziemlich müde vom Vorabend, an den Flughafen in Alajuela, um meine Gäste abzuholen, welche sich nur etwa um zwei Stunden verspätet haben. Nach einer (ziemlich lauten) Nacht in San Jose und einem kurzen Besuch bei Rosita gings nach La Fortuna, welches am Fuss des Vulkanes Arenal liegt. Dieser ist der aktivste des ganzen Landes und mit etwas Glück kann man in der Nacht beobachten, wie glühende Lava den Berg herunterfliesst. Da es jedoch die ersten zwei Tage immer leicht regnete oder bewölkt war (kommt sonst eigentlich fast nie vor in der Trockenzeit), hatten wir die Hoffnung, diese mit eigenen Augen zu sehen, schon fast aufgegeben, als wir am dritten Abend bei leicht besserem Wetter zum Aussichtspunkt fuhren. Nach etwa einer Stunde mehr oder weniger geduldigem Ausharren, hatten wir schliesslich Glück; zuerst waren nur einige Spritzer zu sehen, später jedoch floss immer mehr Lava unter dem dichten Nebel hervor. Laut einer Statistik gehören wir damit zu dem 0,0004% der Menschheit, welche solch ein Naturereignis mit eigenen Augen sehen durften.
Von La Fortuna aus begaben wir uns auch auf einen Tagesausflug nach Monteverde, den wahrscheinlich berühmtesten Nationalpark Costa Ricas. Die Strasse dorthin ist es eigentlich nicht wert, als eine solche bezeichnet zu werden, aber Leo (unser Fahrer) schien Gefallen an dieser Herausforderung gefunden zu haben. Gemeinsam haben wir uns an dem Gekreische und an den Stossgebeten unserer weiblichen Mitreisenden auf den billigeren Plätzen ergötzt.
Monteverde "war den Kummer aber wert", wie man hier in Costa Rica so schön sagt. Bei (aufgrund des regnerischen Wetters) recht angenehmen Temperaturen sind wir gemütlich durch den Urwald spaziert und haben imposante Hängebrücken überquert. Einige von uns hatten sogar das Glück, einen Quetzal (http://www.losgringoslocos.net/images/quetzal.jpg) zu sehen, der wahrscheinlich bekannteste Vogel Lateinamerikas, welcher von den Atzteken als Gott verehrt wurde mittlerweile jedoch vom aussterben bedroht ist. Andere Mittreisende haben ihn wiederum nicht gesehen, weil sie in der Zwischenzeit damit beschäftigt waren, einen Haufen Blätter mit einem Vogel zu verwechseln. Ansonsten haben wir die Tierwelt von Monteverde eher gehört als gesehen; damit meine ich vor allem die Brüllaffen (http://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCllaffe), welche einen unglaublichen Mais machen.
Ein Einheimischer in Sámara
Als Nächstes ging die Reise weiter nach Sámara, ein ruhiges Städtchen an der Pazifikküste, auf der Halbinsel Nicoya. Dort gabs reichlich Sonne, Strand, Ceviche, Meer und Cerveza und auch sonst alles, was gemütliche Ferien so brauchen.
Meine Mutter auf Besuch bei Rosita
Nach einem Besuch in Atenas mit meiner Mutter, wo sie die Gelegenheit hatte, einige meiner costaricanischen Freunde kennenzulernen (und krank zu werden (vieleicht wegen dem Ceviche)), gings via San Jose weiter nach Tortugero (http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalpark_Tortuguero). Dieser Nationalpark, welcher im Nordosten des Landes liegt, an der Grenze zu Nicaragua, ist nur mit dem Boot oder auf dem Luftweg erreichbar.
Die namensgebenden Schildkröten in Tortugero
Gotte am Strand von Tortugero - weiter traut sie sich nicht
Mittwoch, 30. Januar 2008
Was so passiert ist...
Andy, el vaquero
Ein gutes und guenstiges Transportmittel


